Erschreckt euch nicht! Das Design wird gerade komplett überarbeitet :-)
Hier bin ich wieder, frisch und munter! :)
Hinter mir liegt eine etwas schwierigere, stressigere Zeit, wo ich mich aber nicht so gerne äußern würde, weil es nicht das ganze Internet was angeht, aber mir geht es wieder gut also könnt ihr und auch ich aufatmen!
Ich habe Lust, einen frischen Wind hier wehen zu lassen und wollte nicht nur langweiliges Zeugs erzählen, vielleicht gefällt es euch ja. Heute wollte ich mich aber nur endlich mal wieder perönlich bei euch melden und ein kleines Lebenszeichen abgeben! Ich hoffe bei euch läuft alles relativ gut und ihr hattet schöne Sommertage, jetzt soll ja bei uns alles wieder den Bach runterregnen! Hmpf! Man muss wohl das Beste aus allem machen :)
♥ Alles Liebe und wir lesen uns hoffentlich!
Das "Erwachsenwerden" ist wohl die größte Achterbahn, die es gibt. Man durchlebt alle Gefühlsebenen, ob Gute oder Schlechte, um gewappnet zu sein für den Alltag einer selbstständigen Person, frei von Pflichten aufgetragen von den Eltern und verantwortlich für all sein Handeln. Erwachsene schwärmen von unserer Zeit, die wir jetzt durchleben "Wie gern ich wieder ein Teenager sein würde, ohne Sorgen!" aber so ist es doch nicht, oder? Wir sammeln Erfahrungen und die Erfahrungen zerbrechen uns oder fügen uns wieder zusammen. Aber ob wir damit umgehen können ist die Frage, ob es nicht doch leichter ist mit sowas zu kämpfen, wenn man die Taktik kennt anstatt ins offene Feuer zu rennen? Es kann einen gewissen Reiz mit sich ziehen, was Neues erleben, unanständig sein. Wenn das alles so leicht ist, Teenager zu sein, dann frage ich mich, warum es so viele junge Menschen gibt, die nichts mit sich anzufangen wissen. Brauchen Liebe von jemanden, der nicht weglaufen kann, reißen aus, weil die Eltern diejenigen sind, die durchdrehen oder wissen einfach nicht, was sie tun sollen, was sie mit sich anfangen sollen. Es ist kein Zeichen der Unglücklichkeit, sich alleine zu fühlen, eine gewissen Leere zu verspüren. Man ist nicht gleich depressiv, nur weil es nicht so funktioniert, wie es soll. So ist das Leben halt, aber trotzdem ist da was, in den jungen Jahren, was man kaum beschreiben kann, was man nicht in Worte fassen kann. Diese Leere, dieses fehlende Etwas, was einen womöglich in den siebten Himmel schweben lässt, was man von einer "unbeschwerten Jugend" erwartet, ist nicht da. Man sucht und sucht und sucht und man weiß gar nicht, wonach man eigentlich sucht. Dabei legt man ein paar Kilos zu, denn vielleicht stillt das Essen ja die Leere. Oder man trinkt ab und zu mal über den Durst, denn vielleicht stillt ja Alkohol diese Leere. Ich glaube, jeder wird den Tag erleben, wo man sich fragt, okay, wer möchte ich eigentlich sein? Was möchte ich erreichen? Reicht mir mein Abitur, Studium? Sollte ich vielleicht das gute Benehmen mal zur Seite schieben und das tun, was ich unbedingt mal machen möchte? Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass du nie erfahren wirst, was diese Leere verursacht. Plötzlich kommt vielleicht eine Situation, ein Ereignis. Und dann, dann verspürst du diese Leere nicht mehr und hast dieses Puzzleteil gefunden, bis sich ein Anderes löst und die Suche von Neu beginnt.
Gedanken, die man nicht greifen kann, alles schweift irgendwo hin, irgendwo her. Ein Befinden, undefinierbar. Beantwortet man je die Frage, wie es einem geht, mit der Wahrheit? Oder lässt sich "gut" einfach am einfachsten aussprechen? Man spart sich damit eine Menge an Zeit, zu erklären, was denn los sei. Genauso wie man sich als der Gegenüber die Zeit spart, interessiert zu klingen und zu fragen, was man denn für ein Problem hat. Gespräche, wo es überhaupt nicht interessiert, wie es einem geht, oberflächlich. Unser Ich, als die Person die fragt, hat sowieso immer die größeren Probleme als unser Gegenüber. "Ach, das wird schon wieder, das braucht alles nur Zeit". Wir wissen nicht mehr, worüber wir da eigentlich reden, können uns kaum bis gar nicht in eine andere Person hineinversetzen, weil wir dieses Gefühl nicht kennen, was er gerade hat. Vielleicht kennen wir die Situation, aber so wie er sich fühlt, die andere Person, so haben wir noch nie gefühlt. "Meine beste Eigenschaft ist, mich in andere Personen hineinzuversetzen" heißt noch lange nicht, dass man die Gefühle spürt, erkennt und dann weiß, was zu machen ist. Man kann sich die Hoffnung, das Glück und das Leid vielleicht vorstellen, aus eigenen Erfahrungen, aber wie ich mich fühle werdet ihr nie wissen und wie ihr euch fühlt, werde ich auch nie wissen. Also wieso die Zeit verschwenden und fragen, wie es einem geht, wenn wir doch sowieso alle schon Jedermanns' Antwort wissen? "Danke, mir geht es gut."
Manchmal erreicht man einen Punkt, wo man sich womöglich doch nur einbildet, dass alles wieder seine Richtigkeit angenommen hat, dass man drüber hinweg gekommen ist. Man lebt den Tag so, als wäre nie was gewesen, als gäbe es die Zeit gar nicht, wo man mit den Gedanken eingeschlafen und auch wieder aufgewacht ist. Eine Zeit zwischen totbetrübt und himmelhochjauchzend. Eine Zeit, die einen vielleicht sogar ein klitzekleines Stückchen mehr zerrissen hat, als man zugeben und auch zulassen wollte. Die Zeit ist vorbei. Und dann, ganz plötzlich, an einem Tag wie jeder andere, wo nichts besonders Spektakuläres passiert ist - vielleicht beim putzen oder spazieren gehen oder online-shopping - da kommt ein Gedanke wieder. Die Bilder bilden sich vor deinen Augen zu einer Geschichte und du könntest mitsprechen, wie ein Film, den du schon tausende Male geguckt hat. Denn es ist deine Geschichte. Diese Zeit, die du eigentlich vergessen hast. Dein Versuch, die Gedanken und zugehörigen Bilder aus dem Kopf zu schmeißen scheitert. Sie fesseln dich und du merkst, wie alles wieder zurückkommt auf seinen alten Platz. Es fühlt sich an, als wäre sie nie zu Ende gewesen. Dann, urplötzlich, gelangst du wieder in einen dunklen Raum und suchst das Licht, was dich wieder rausbekommt, wie beim letzten Mal. Vielleicht dauert die Suche dieses Mal gar nicht so lange...oder noch länger.